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Sparpläne zur regelmäßigen Anlage
Steuern sparen beim Sparvertrag für Kinder
Niedrige Rendite trotz Bonus, Gewinnabschlag bei vorzeitiger Kündigung
Banksparpläne eignen sich für Anleger mit Sicherheitsbedürfnis, die einige Jahre lang regelmäßig Geld beiseite legen möchten. Sie zahlen einen gewissen Zeitraum lang einen festen Betrag ein. Läuft der Vertrag aus, bekommen sie Zinsen zum Angesparten und oft auch einen Bonus.
Doch obwohl das Prinzip der Banksparpläne gut klingt, enttäuschen sie in der Realität oft. Man ärgert sich über magere Zinsen ebenso wie über unverständliche Klauseln. Die Werbung verspricht freilich Tolles, doch sollte man sich davon nicht täuschen lassen. Vor dem Vertragsabschluss rechne man sich also genau die Rendite, bestehend aus Zinsen und Bonus, aus. Häufig kommt selbst bei langer Laufzeit nur ein mageres Sümmchen heraus.
Zum Anlagevergleich eignen sich Pfandbriefe und Bundesschatzbriefe.
Den Abschluss eines Sparplans, egal welcher Art (ob klassisch, zum Erwerb eines Zertifikat oder von Fondsanteilen) überlege man sich gut. Häufig ist eine vorzeitige Kündigung nur mit Gewinneinbuße möglich, so dass an Rendite kaum mehr herausspringt als bei einem Sparbuch. Ein Sparplan mit dreimonatiger Kündigungsfrist hingegen weist selten eine hohe Rendite auf.
Hier bieten sich Alternativen an, so z.B. Bausparverträge mit hohen Zinsen. Doch auch für die mehrjährige Einmalanlage einer großen Summe zahlen Geldinstitute oft mehr Zinsen als für Sparpläne.
Übrigens: Die Nichtveranlagungsbescheinigung für einen Kindersparvertrag lässt sich (bei Kindern ohne eigene Einkünfte) auf den Namen des Sprösslings abschließen. Eltern kommt das zugute, wenn ihr Sparerfreibetrag bereits ausgelastet ist. Hierzu besorge man sich die Nichtveranlagungsbescheinigung beim Finanzamt. Ist das Einkommen des Sprösslings niedrig genug, fallen auf die Zinsen des Sparvertrags keine Steuern an.



