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Anlage auf Basis von Aktie oder Aktienindex
Investition in Schuldverschreibung
Passende Anlageform für jeden (erfahrenen!) Risikotypen
Bei einem Zertifikat (Schuldverschreibung) nehmen Anleger an der Wertentwicklung eines Objektes teil, ohne es selbst zu besitzen. Die Rendite eines Zertifikats hängt (in bestimmtem Verhältnis) von der Wertentwicklung eines Grundwertes (meist Aktienindex oder Aktie) ab. Zudem ist die Kopplung an die Erreichung oder Nichterreichung einer Kursschwelle möglich.
Es herrscht volle Gestaltungsfreiheit beim Zusammenhang zwischen Rendite und Grundwert (Basiswert), so dass jeder Anlegertyp ein passendes Zertifikat findet. Die meisten bevorzugen offenbar sichere Anlagen, denn zwei Drittel der Zertifikate weisen ein geringeres Risiko auf als der Grundwert. Viele Anleger macht jedoch Unklarheit zu schaffen, so z.B. hinsichtlich Aufbau und Kosten. Oft sind sie sich nicht einmal im Klaren, ein Zertifikat erworben zu haben.
Besonders Risikofreudige kombinieren das Zertifikat mit einer Option, da diese manchmal zweistellige Renditen versprechen. Die Option wirkt dabei wie der Hebel einer Wippe. So vergrößert sich die Rendite bei einem "Turbo" um einen gewissen Faktor, während bei einem "Knock-Out" der Vertrag plötzlich endet (mit Kapitalsverlust).
Beim Kauf einer Schuldverschreibung achte man auf die Bonität des Vertragspartners, um im Bankrottfall nicht leer auszugehen. Ohnehin sollten sich nur kundige Anleger auf das Spiel einlassen.
Anbieter: alle Banken und Sparkassen
Kosten: Meist geringer als bei Investmentfonds. Wertpapierhandelgebühren plus ein oder zwei Prozent.



