HOME -> Immobilien -> Eigenheim -> Wohnraumlüftung
"Künstliche" Belüftung in Gebäuden
Belüftungsanlage gegen Schimmel und Auskühlung
Wärmetauscher - Erwärmung der Frischluft durch verbrauchte Luft
Verbrauchte Luft lässt sich natürlich durchs Fenster mit frischer austauschen, allerdings nicht immer mit dem gewünschten Ergebnis. Zum einen kühlt das Zimmer dadurch aus, zum anderen entsteht ggf. Schimmel. Dieser entsteht z.B. in Altbauten, wenn man moderne, gut isolierte Fenster einbaute, an seinem Lüftungsverhalten jedoch nichts ändert. Eine Wohnraumlüftungsanlage lohnt sich also - in modernisierten Altbauten und stark gedämmten Neubauten. Je besser die Gebäudeabdichtung, desto mehr gewinnt die Anlage an Bedeutung.
Neben der Vermeidung von Schimmelbildung drückt die Anlage den Wärmeverlust beim Lüften auf bis zu ein Fünftel. Erreicht wird dies durch einen Wärmetauscher. Die von ihm eingesaugte verbrauchte (warme!) Luft dient zur Erwärmung der frischen, kalten Außenluft. Das spart Heizkosten ein.
In Altbauten erfolgt die Lüftung durch die Decke, in Neubauten z.B. durch den Estrich. Die Anlage wird an einem frostfreien, ebenen, tragfähigen Ort aufgestellt.
Der Luftverbund benötigt Spalte an den Türen, weshalb ein unsachgemäßer Einbau manchmal zu Schallproblemen führt. Verständlicherweise sollte ihn eine Fachfirma durchführen. Bei ihr erkundige man sich um die richtige Einstellung, denn bei zu starker Einsaugung der verbrauchten Luft entsteht Unterdruck bzw. Zug, bei zu großer Frischluftzufuhr hingegen geht Energie flöten.
Bis sich die Anlage rechnet, vergehen bis zu zwei Jahrzehnte. Da wundert es nicht, dass sich nur wenige für eine Wohnraumlüftung entscheiden. Eine günstigere Alternative wäre eine Abluftanlage. Dabei geht die Wärmeenergie der verbrauchten Luft zwar verloren, doch ließe sich dies durch eine Wärmepumpe kompensieren.



