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Freier Wille des Bürgers
Staat diktiert nur in der Planwirtschaft
Preis der Freiheit - Keine Lenkung durch Regierung
Großer Wert wird hierzulande auf die Freiheit der Marktwirtschaft gelegt. Vorschriften der Regierung sind verpönt, erinnern an DDR und andere kommunistische Länder. Möchten wir wirklich nur in jedem zweiten Jahr Kohl anbauen? Keinesfalls!
So handeln Unternehmer völlig frei. Jeder Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer hat das Recht, seine beruflichen Ziele selbst zu definieren und ganz nach Geschmack auf sie hinzuarbeiten. Gesetze greifen zwar regelnd ein, doch grundsätzlich hat jeder das Recht auf Selbstbestimmung.
Die Regierung darf weder Ziele noch deren Erreichungsart bestimmen, denn dies liegt in den Händen der Bürger. Zwar gibt die Unternehmensleitung Vorschriften, doch jeder Arbeitnehmer hat das Recht zur Kündigung und somit auf Widerruf seiner Entscheidung. Die Marktwirtschaft folgt also ihren eigenen Wünschen; Gesetze dienen einzig zur Vermeidung der Kriminalität.
Doch noch scheint sich diese Tatsache nicht in den Köpfen der Politiker auszubreiten. Stattdessen glauben sie einen Einfluss auf die Wirtschaft zu haben, suchen sie durch Steuererlasse, Bonusse und Zuschüsse in gewünschte Richtungen zu lenken.
Dass dieser Plan nicht immer aufgeht, zeigt die einstige indische Kobraplage. Als Gegenmaßnahme setzte die Regierung eine Belohnung auf jede Schlange aus. Leider fingen die Bürger daraufhin keine Schlangen in freier Natur, sondern züchteten sie. Als Folge stieg die Kobrapopulation noch weiter an, denn etliche der Zuchttiere entkamen ihren Besitzern.
Daran zeigt sich deutlich der freie Wille des Menschen. Er selbst entscheidet, was er woraus lernen möchte, und nicht die Politik. Diktierte diese die Ziele, so befänden wir uns nicht in einer freien Marktwirtschaft sondern in einer totalitären Planwirtschaft à la ungeliebter Staaten.



