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Mangel an Mietwohnungen
Schnelles Geld mit Mietern machen?
Krise auf dem Wohnungsmarkt - Engpass für Mieter
Ein Großteil der deutschen Wohnungen wird nicht selbst bewohnt, sondern vermietet. Vielen bangt es darob, denn sie befürchten einen Engpass an Mietswohnungen. Bereits jetzt zeichnet sich besonders in Ballungsgebieten der zu geringe Neubau ab, in Form hoher Mieten.
Gemietete Wohnungen haben nicht nur für jene eine hohe Bedeutung, die sich keine eigene leisten können, sondern auch für Berufstätige. Die Wirtschaftswelt fordert immer größere Mobilität, wozu auch häufige Umzüge gehören. Da ist man als Mieter natürlich besser bedient.
Als Anreiz zum Mietwohnungsbau sollte der Staat diese steuerlich vergünstigen oder bezuschussen. Objektförderung bezeichnet die Unterstützung des Vermieters, so z.B. durch günstige Kredite. Subjektförderung hingegen unterstützt den Mieter, so z.B. durch Wohngeld. Gerade an der Objektförderung mangelt es jedoch, was natürlich den Neubau von Mietwohnungen hemmt. Die Förderung sozialen Wohnungsbaus liegt nicht mehr in den Händen der Bundesregierung sondern der Länder, die immer weniger Geld dafür hergeben.
Zwar erfreut sich der deutsche Immobilienmarkt wegen niedriger Preise großer Beliebtheit, doch die Rendite gibt nicht allzu viel her. Mal eben auf die Schnelle lässt sich da kein großer Gewinn erzielen, sofern der Besitzer die Mietswohnung nicht in eine Eigentumswohnung umwandelt und verkauft.
Andere Möglichkeiten zur Gewinnmaximierung sind Personalabbau bei der Wohnungsverwaltung und Unterlassung von Instandhaltung. Letzteres rächt sich spätestens in einigen Jahren durch hohe Energiekosten. Beim Mietwohnungsbau geht es also nicht nur um Quantität sondern auch um Qualität. Doch woher auf die schnelle viele hochwertige Mietswohnungen zaubern?



