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Pfusch am Bau!
Verlust staatlicher Fördermittel
Täuschung beim Energiesparhaus
Zwecks Energieeinsparung lassen sich viele Bauherren Dämmstoffe und andere Hilfen einbauen. Sie erhoffen sich dadurch Umweltschonung und geringere Kosten; außerdem finanziert der Staat einen Teil der Neuanschaffungen. Leider wartet auf viele Geförderte ein böses Erwachen, wie eine Untersuchung des Verbandes Privater Bauherren (VPB) zeigt. Oft entspricht der Neubau weder den Absprachen noch den staatlichen Förderkriterien.
Neu gebaute Schlüsselfertighäuser weichen bei ihrem Verbrauch oft vom Energieausweis ab. Sechzig Prozent der Ausweise wiesen Rechenfehler auf, wovon die Hälfte an der Verwendung anderer Materialien schuldete. Oft nutzten Bauunternehmer andere Stoffe als vorhergesehen. In anderen Fällen bezog der Ausweisersteller z.B. beheizte Kellerzimmer in die Rechnung ein, obwohl sie dann nicht als Energiepuffer sondern als kühles Lager genutzt werden.
Problem: Käufer einer schlüsselfertigen Immobilie bekommen meist wenig vom Bauvorgang zu sehen oder es fehlt ihnen an Fachkenntnis, Fehler des Bauunternehmers zu erkennen. Hier sei angeraten, sich sowohl Berechnung und Bauausführung schriftlich zusichern zu lassen, so dass es nachher von einem Sachverständigen geprüft werden kann. Dadurch hat man die Sicherheit, dass Absprachen tatsächlich umgesetzt wurden.



