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Eigentumsfinanzierung
Teure und billige Lagen in Deutschland
Genügt das regionale Durchschnittseinkommen zum Eigentumskauf?
Man gehe von einem Eigenkapital in Höhe eines Jahreseinkommens (netto) aus. Normalerweise ist Eigentumskauf dann machbar, sofern die Finanzierung unter 35 Prozent der Nettohaushaltseinkünfte liegt (bei 7,5 Prozent jährlich Zins und Tilgung). Doch so schön diese Regel klingt, weicht sie dennoch stark von der Wirklichkeit ab. In einigen Gegenden braucht man ein überdurchschnittliches Einkommen zum Immobilienerwerb, in anderen genügt bereits ein geringer Teil des Durchschnittsgehalts. Hier ein kleiner Überblick, wie viel in welcher Gegend mehr bzw. weniger des regionalen Durchschnittseinkommens benötigt wird:
Anhalt-Zerbst: 56 Prozent weniger
Aschersleben-Staßfurt: 49 Prozent weniger
Düsseldorf: 71 Prozent mehr
Frankfurt: 93 Prozent mehr
Freiburg: 86 Prozent mehr
Garmisch-Partenkirchen: 89 Prozent mehr
Halberstadt: 48 Prozent weniger
Karlsruhe: 64 Prozent mehr
Kronach: 48 Prozent weniger
Mansfelder Land: 48 Prozent weniger
Miesbach: 64 Prozent mehr
München: 89 Prozent mehr
Offenbach: 69 Prozent mehr
Prignitz: 62 Prozent weniger
Sangerhausen: 57 Prozent weniger
Sonneberg: 65 Prozent weniger
Stuttgart: 70 Prozent mehr
St. Wendel: 54 Prozent weniger
Wiesbaden: 71 Prozent mehr



