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Nur Notwendiges kaufen
Produktpräsentation im Supermarkt
Vergleichen und Folgekosten berücksichtigen
Wer kennt das Phänomen nicht, eigentlich nur eine Tüte Milch kaufen zu wollen - und plötzlich noch mit einer Zeitschrift, einer Familienpackung Eis und einem Bündel Trauben nach Hause zu kommen? Die praktische Thermoskanne hätte man gern auch noch gekauft, doch dafür reichte das Geld nicht mehr.
Nicht umsonst haben Geschäfte ihre Produkte teilweise recht sonderbar angeordnet. Die Betreiber wissen, dass das Auge mitkauft, und so präsentieren sie ihre Waren geschickt so, dass sie möglichst viel verkaufen. Daher erklärt sich auch die Wagengröße, denn der leere Raum schreit nach Ausfüllung. Ob der Kunde das Gekaufte tatsächlich benötigt, ist sein Problem.
Angeraten sei zu einem Einkaufszettel, denn dadurch kauft man tatsächlich nur das Notwendige. Er lohnt sich auch bei anderen Einkäufen, so z.B. von Telefontarifen, da ein Verbraucher sonst mit etlichen unnützen, teuren Verbindungsmöglichkeiten nach Hause kommt. Man lasse sich vom Verkäufer zudem die Kosten handschriftlich aufzeichnen, um ein Beweismittel an der Hand zu haben, wenn die späteren Rechnungen von ganz anderen Kosten erzählen.
Verpackungen erlauben ebenfalls eine geschickte In-Schau-Setzung. So glaubt der Kunde beim Kauf einer großen Packung, er bekomme mehr für sein Geld. Oft ist der Inhalt jedoch deutlich kleiner oder die kleinere Packung billiger. Zudem blicke man bei Kilo-, 100-Gramm- und Literangaben genauer hin: Während beim einen Shampoo der Preis in Liter aufgeschlüsselt wurde, steht beim anderen der Preis pro 100-Mililiter da.
Bei größeren Anschaffungen achte man auf die Folgekosten. Ein Gerät mag zwar günstig sein, Nachfüllpatronen oder häufig benötigte Ersatzteile verschlingen dafür ein Vermögen. Gutes Beispiel: Drucker.



