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Kostenkalkulation bei Leerstand
Durchschnittskosten für Büro und Mietswohnung
Vermarktung, Umbau, Reparaturen ...
Als Vermieter steht man manchmal vor der Entscheidung, sich einen neuen Mieter zu suchen oder dem bisherigen einen für ihn günstigeren Vertrag zu unterbreiten. Wer dabei rein geschäftsmäßig überlegt, entscheidet sich gern für einen Rauswurf, da die dauerhaft geringeren Einkünfte kostspieliger scheinen als der kurze Wohnungsleerstand. Eine teure Vermutung, denn selbst neue Bürogebäude verschlingen bis zu einem Fünftel der Einnahmen.
Beim Wohnungsleerstand gilt es nicht nur fehlende Mieteinkünfte zu berücksichtigen sondern auch Betriebskosten, Vermarktung, einen möglicher Umbau und vieles mehr. Hier ein kleiner Überblick der Durchschnittswerte:
Misst eine Mietwohnung weniger als dreißig Quadratmeter, so wechselt ihr Mieter alle drei Jahre, bei Unterkünften zwischen dreißig und fünfzig Quadratmetern taucht alle fünf Jahre ein neuer auf, bei solchen ab achtzig Quadratmetern alle acht Jahre.
Nach dem Auszug bleibt die Behausung zwischen 1,1 Monaten (Toplage) und 1,8 Monaten (unattraktive Gegend) leer.
Pro Quadratmeter Wohnfläche betragen Betriebskosten zwischen zwei und vier Euro, Verwaltungskosten zwischen drei und acht Prozent des Rohertrags. Die Vermarktung verschlingt sieben Prozent der jährlichen Miete.
Wünsche neuer Mieter beziehen sich meist auf Malerarbeiten, Schönheitsreparaturen und Änderung der Sanitäreinrichtung. Ausgaben pro Quadratmeter: hundert Euro.
Mieter von Büroimmobilien vereinbaren meist einen befristeten Vertrag auf fünfeinhalb Jahre, doch hängt auch hier die Dauer des Mietverhältnisses von der Wohnungsgröße ab. Das Büro steht bis zum nächsten Mieter dreieinhalb Monate leer.
Pro Quadratmeter Wohnfläche fallen zwischen drei und fünf Euro Betriebskosten an, zudem Verwaltungskosten von drei bis acht Prozent des Rohertrags. Die Vermarktung frisst fünfzehn Prozent der Jahresmiete.
Zu den häufigen Wünschen zählen Grundrissänderungen, Malerarbeiten, Schönheitsreparaturen, neue Bodenbeläge.
Mehr zu der Studie bei der Technischen Uni Braunschweig.



