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Englisch versteht nicht jeder
Sprachen als Mittel zur Verständigung?
Sprachschwierigkeiten in der internationalen Geschäftswelt
Jedem ist die eigene Muttersprache natürlich am geläufigsten, doch auch Englisch als Weltsprache ist vielen nicht fremd. Da Deutsche sie bereits in der Schule lernen, gehen sie davon aus, Englisch verstehe ja jeder. Im Privatleben mag dies noch angehen, doch verlässt man sich beim Handel auf diese Annahme, hat dies manchmal böse Folgen.
Im internationalen Handel verlasse man sich nicht darauf, dass der andere Englisch spricht. Sendet dieser z.B. einen Vertrag auf Spanisch zu und man antwortet auf Englisch, so kann er sich vor Gericht kaum auf die eigene Antwort berufen. Ausnahme: Der Geschäftspartner beherrscht Englisch als Amts- oder gar Muttersprache.
Verlässlichkeit bietet also nur die Sprache, in der der Vertrag verfasst wurde, da diese offenbar verstanden wurde. Eine spätere Berufung auf die unbekannte Sprache ist ungültig.
Lässt der Geschäftspartner bei einer Unterhaltung auf Italienisch einen Hinweis auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen fallen, die jedoch in einer anderen Sprache vorliegen, so hat der Angesprochene (da er den Hinweis ja verstand) sich um die AGB zu bemühen oder deren Verwendung im Vertrag zu verhindern.



