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Ausbau internationaler Handelsfreiheit
WTO, Gatt und Doha-Runde
Freihandel weltweit - Abbau von Handelshindernissen
Europa wie auch die USA trugen in den Jahren zwischen Erstem und Zweitem Weltkrieg viel zu ihrer Wirtschaftsschlappe bei, denn fortwährend verhinderten Handelshinderungen einen internationalen Handel, was die Weltwirtschaftskrise noch mehr in Schwung brachte. Verständlicherweise suchten Experten nach dem Zweiten Weltkrieg nach einem Mittel, derartige Wirtschaftsabgründe künftig zu verhindern. Dazu versprachen sie eine Abschaffung von Handelshindernissen, so z.B. Zöllen.
1947 schlug die Geburtsstunde des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen "Gatt" (General Agreement on Tariffs and Trade), der durch acht Welthandelsrunden u.a. zu bedeutenden Zollsenkungen beitrug.
1995 rief man die Welthandelsorganisation "WTO" (World Trade Organization, 151 Mitgliedsstaaten) ins Leben, deren Aufgaben z.B. in der Überwachung der Gatt-Einhaltung und der Schlichtung von Zwistigkeiten beim Handel besteht.
2001 trafen sich Abgeordnete der WTO-Länder im arabischen Doha, wobei es zum Beschluss der Auftragsloste "Doha-Runde" kam. Sie möchte Entwicklungsländern den Export ihrer Agrarwaren in Industriestaaten erleichtern, wofür erstere ihre Verzollung von Industrieprodukten streichen.
Greenpeace oder andere Nichtregierungsorganisationen üben häufig Kritik an der Welthandelsorganisation, da sie sich weder um Umweltschutz noch um Menschenrechte kümmert und nicht zum erhöhten Wohlstand in Entwicklungsnationen beitrug.



