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Verhalten bei Finanzkrisen
Ankauf von Gold oder Investition in Fonds
Sicherheit der Geldanlage
Geldanlagen sind stets mit Risiken verbunden, an die man besonders bei Finanzkrisen unliebsam erinnert wird. Deshalb sehnen sich viele Verbraucher nach Anlagen mit hoher Sicherheit.
Manch einer wandelt sein ganzes Vermögen in Gold um. Das scheint sicher, doch vergrößert das Verlustrisiko. Grund ist zum einen die Investition in ein einziges Gut, zum anderen in eine einzige Währung, da man Gold in Dollar (ver-)kauft. Überdies beschert das gelbe Metall keine regelmäßigen Zinsen.
Andere Anleger verkaufen sämtliche Aktien und horsten ihr Geld, was durch Inflation jedoch auch für Wertverlust sorgt.
Auch die Analyse von Tipps, Charts und Fondstabellen sorgt nicht für die erhoffte Sicherheit, da die Daten nur aus der Vergangenheit stammen. In die Zukunft sehen kann kein Börsianer, weshalb man begehrte Fonds von vor zehn Jahre heute nicht mehr unter den empfohlenen entdeckt.
Fonds mit aktiver Verwaltung übertreten auf lange Sicht ihre eigenen Vergleichsindizes nicht. Experten raten langfristig ausgerichteten Fondssparern zu Indexfonds, allerdings nur in dem Maße, dass man bei 40-Prozent-Rückschlägen auf dem gesamten Angelegten nicht mehr Geld verliert, als man sich leisten kann.



