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Höhere Ausgaben für Warmwasser und Heizung
Gestiegene Gas- und Ölpreise
Durchschnittsmieten in Deutschland
Innerhalb von vier Jahren, d.h. bis zum letzten Jahr, stiegen die Ausgaben für Heizung und warmes Wasser um etwa ein Drittel. Ursachen der Riesensteigerung sind höhere Preise für Öl und Gas. Mittlerweile investieren deutsche Mieter ein Viertel ihres Einkommens in ihre Wohnung.
Die Mieten stiegen in diesem Zeitraum nur schwach; im vorletzten Jahr um ungefähr ein Prozent. Dies liegt noch unter der allgemeinen Teuerungsrate.
Durchschnittlich zahlten Mieter monatlich eine Bruttokaltmiete von 6,25 Euro pro Quadratmeter bzw. eine Warmmiete von 7,32 Euro pro Quadratmeter.
Die größte Mieterhöhung von knapp über 1,5 Prozent erfuhren die Mieter der bis 1948 erbauten Wohnungen, so dass sie nun im Schnitt zwischen 4,50 und 7,50 Euro pro Quadratmeter zahlen. Mieter einer Wohnung mit Baujahr ab 1949 machen pro Quadratmeter zwischen 4,80 und 7,60 Euro locker; bei einer bislang unbewohnten, nagelneuen Wohnung fallen zwischen 5,80 und 7,90 Euro an.
Bewohner von Ballungsgebieten berappen zum Wohnen zwischen drei und zwanzig Prozent mehr als der Durchschnittsmieter.
Der Verkauf städtischer Wohnungen an Privatinvestoren zog bislang noch keine düsteren Folgen für Mieter und Wohnungen mit sich, doch waren die neuen Besitzer bezüglich Stadtentwicklung und sozialer Problemfälle kaum kooperationswillig.
Wohngeld empfingen vor drei Jahren noch 3,5 Millionen Hauhalte (5,2 Milliarden Euro); im vergangenen Jahr waren es nur noch 680 00 Empfänger (1,1 Milliarden Euro). Dies liegt daran, dass Hartz-IV-Empfänger Geld für Wohnung und Heizung zusätzlich zum Arbeitslosengeld II erhalten und somit nicht mehr bei der Wohngeldregelung gezählt werden.
Übrigens: All jenen, denen die Mietwohnung auf Dauer zu teuer wird, finden hier Näheres zum Eigenheim.



