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Durch Energieeffizienz Wärmeenergie sparen
Plusenergiehäuser und Passivhäuser
Umweltfreundliche Immobilien
Jeder deutsche Neubau hat ein Niedrigenergiehaus zu sein, das den Bewohner pro Quadratmeter etwa sieben jährliche Liter Heizöl kostet. Anfang der Neunziger war dies das Energiehaus der Zukunft, doch inzwischen verbrauchen Immobilien weit weniger Öl.
Die energiesparenden Gebäude tragen hochtrabende Namen wie Drei-Liter-Haus oder Plusenergiehaus, mit denen der Laie jedoch meist wenig anfangen kann.
Das Passivhaus kostet den Bauherrn nur zwei bis zehn Prozent mehr als ein "normales", doch sorgt es für hohe Energieeinsparungen. Für den Normalsterblichen ist meist unklar, wie viel sein Haus denn nun wirklich einspart, denn Häusern mit Liter-Angabe des Energiebedarfs unterliegen keiner verbindlichen Definition.
Bei KfW-40-Häusern und KfW-60- Häusern sowie solchen nach der gesetzlichen Energieeinsparverordnung bildet der jährliche Bedarf an Primärenergie die Rechengrundlage und sorgt somit für Klarheit über den Energiestandard.
Forscher begnügen sich nicht mit dem Bau von Immobilien mit geringem Energieverbrauch, sondern lechzen nach Neuentwicklungen wie dem Plusenergiehaus, das mehr Energie produziert als es verbraucht. Diese Hausform der Zukunft findet sich beispielsweise in Freiburg im Breisgau.
Energieautarke Gebäude dagegen erhalten keinerlei Energie von außen. Bislang existiert leider erst ein solches Haus, das in Freiburg Anfang der 1990er-Jahre errichtet wurde.



