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Fonds, Bankanlage oder Versicherung?
Tipps zur privaten Rentenvorsorge
Passender Anbieter – Details und Beratung
Wer sich nicht auf die gesetzliche Rentenversicherung verlässt, sondern durch eine Privatrente selbst für einen gesicherten Lebensabend sorgen möchte, hat seine Wahl im Vorfeld gut zu durchdenken.
Da Vater Staat die private Altersvorsorge großzügig fördert, lohnen sich Riester- oder Rürup-Renten nicht nur als Privatrente sondern auch als profitable Geldanlage.
Versicherungsgesellschaften bieten eine Vielfalt an Vorsorgeprodukten an, die Laien vor einen Riesenberg an Fragen stellen. Welche Altersvorsorge stellt sich auch langfristig als die richtige heraus? Wie hole ich aus meinem Vermögen den größten Gewinn? Wähle ich lieber eine solide Banksparanlage oder investiere ich das Geld in Aktien?
Vor der endgültigen Entscheidung stellen sich jedem zwei Fragen, die er ganz individuell beantwortet:
1. Welche Risikobereitschaft bringe ich mit?
Das Geld aus Banksparanlagen wird kaum bei einem Börsencrash zu Staub zerfallen, doch den großen Reibach macht man mit dieser Anlageform nicht. Fonds oder Investmentgesellschaften bieten sich als Alternative, aber auch Angebote der Versicherungen scheinen häufig sehr attraktiv.
Die Wagemutigeren entscheiden sich für eine Aktienanlage.
Angeraten sei, sich bei Bank, Investmentgesellschaft und Versicherung nach Angeboten zu erkundigen und diese sorgfältig zu prüfen.
2. Welcher Anbieter ist der richtige für mich?
Gesicherter Rentenbetrag sind nur die eingezahlten Gelder und staatlichen Prämien.
Diesen Betrag stocken die Gewinne von Bank, Fonds oder Versicherung auf, so dass sich Anleger über einen achtzigprozentigen Zuschuss auf den gesicherten Betrag freuen können – oder über nicht einmal zwanzig Prozent Aufschlag jammern.
Näheres über die verschiedenen Anbieter erschließt sich aus Testergebnisse, doch sichert eine erfreuliche Vergangenheit nicht auch die erfreuliche Zukunft.
Hilfreich ist die Lektüre von Fachzeitschriften wie beispielsweise dem Finanztest, dessen Herausgeber die unabhängige Stiftung Warentest ist. Beratung bieten auch die Verbraucherzentralen, zwar kostenpflichtig, doch schließlich eine Investition in die Zukunft.



