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Riester-Rente, Rürup-Rente, vermögenswirksames Sparen
Private und gesetzliche Altersvorsorge
Privatrente zur Versorgung im Alter
Die gesetzliche Altersvorsorge erscheint immer mehr Deutschen unzureichend. Private Altersvorsorge heißt die neue Goldgrube der Versicherungsgesellschaften, denn wer möchte schon im Alter mit ein paar hundert Euro monatlich dastehen?
Unsere Regierung greift den Bürgern dabei unter die Arme, damit sie ihrem Lebensabend mit finanzieller Sicherheit entgegenblicken können.
Wichtig ist hierbei, die Mittel auf mehrere Vorsorgemöglichkeiten zu verteilen.
Wichtigste Versorgungsquelle bleibt nach wie vor die gesetzliche Rentenversicherung, die aufgrund der florierenden Wirtschaft auch im Jahre 2050 noch für sichere Renten sorgt. Dennoch wird sie kaum alle Träume wahrwerden lassen.
Profitable Anlage ist das Ansparen der Riester-Rente, egal ob am Arbeitsplatz oder privat.
Selbstständigen empfiehlt sich die Rürup-Rente, wobei es fast egal ist, ob die staatlichen Zuwendungen in Form von Zulagen oder von Steuerersparnissen ausfallen. Entscheidend ist nur die Tatsache, dass unsere Regierung das Sparen jährlich mit bis zu ein paar hundert Euro unterstützt; Zusatzbonbon sind die Zinsen, von Bank, Fondsgesellschaft oder Versicherungsagentur.
Die Privatrente Selbstständiger erhält in Zukunft übrigens einen erhöhten Pfändungsschutz, so die im Februar beschlossene Gesetzneuerung.
Details zur Riester-Rente
Details zur Rürup-Rente
Von großem Vorteil mag auch das vermögenswirksame Sparen sein, bei dem Vater Staat ebenfalls die Spendierhosen anhat. Zwei Sparformen werden gefördert, nämlich Bausparvertrag und Aktienfonds, nach Wunsch auch beide gleichzeitig.
Das vermögenswirksame Sparen erlaubt eine jährliche Rücklage von bis zu 870 Euro, die dann der Staat bezuschusst. Diese Förderung verläuft übrigens unabhängig zur Riester-Rente oder Rürup-Rente, weshalb Steuerzahler gleich zwei Mal absahnen können.
Mehr zum Vermögenswirksamen Sparen
Bausparer empfangen zusätzlich auch noch die Wohnungsbauprämie, auch als Bausparprämie bekannt. Fast neun Prozent erhält man auf Einzahlungen bis zu 512 Euro jährlich bei Alleinstehenden bzw. dem doppelten Betrag bei Eheleuten. Die Zukunft dieser Förderung ist jedoch ungewiss, denn das Finanzministerium plant die Abschaffung.
Mehr zum Bausparvertrag
Diese Vorsorgemöglichkeiten scheinen den sorgenfreien Lebensabend sicherzustellen. Experten raten dennoch zu zusätzlichen Sparstrümpfen, so z.B. durch Kapitalanlage.
Hierzu gibt es viele Empfehlungen, doch keine allgemeine "beste Lösung". Die Anlageform hat zur Lebensplanung, den Wünschen und der Risikofreudigkeit des Sparers zu passen.
Infos finden sich bei Banken, Fondsgesellschaften, Versicherungsunternehmen, Verbraucherzentralen oder Ratgebern, so z.B. im neuen Lexikon der Ausdrücke der Geldanlage von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: "ABC der Geldanlage", 168 Seiten, 9,90 Euro.



