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Leitbild des Steuerberaters
Unabhängigkeit und Fachwissen
Zukunft des Berufes – komplizierte Steuergesetze
Ein Steuerberater genießt von Seiten seines Mandanten ein hohes Vertrauen.
Im Gegensatz zu Finanzberatern oder Finanzmaklern empfängt er keine Provisionen. Das Gesetz verpflichtet ihn zu Unabhängigkeit und Objektivität.
Die fachliche Kompetenz beweist ein schweres Examen, das viele gar nicht erst bestehen.
Das neue Berufsbild der Steuerberaterkammern legt einen Schwerpunkt auf Fachwissen und Unabhängigkeit; zudem hat auch die Verschwiegenheit einen hohen Stellenwert, denn ein plaudernder Steuerberater kann ins Kittchen wandern.
Das neue Leitbild soll die Durchsichtigkeit des Berufes verbessern und auf die Erforderungen der Zukunft ausrichten. Nach wie vor ist die oberste Aufgabe, den Wirtschaftserfolg des Kunden sicherzustellen und zu fördern.
Durch die Ausbildung kennt ein Steuerberater Zusammenhänge, die dem Mandanten im Wirrwarr der Steuergesetze gar nicht auffallen.
Ein gewöhnlicher Arbeitnehmer ohne Werbungskosten und Zusatzeinkommen wie Miete oder Pacht benötigt normalerweise keinen Steuerberater; dieser sei nur bei Vermögensübertragung, wie beim Kauf eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung angeraten.
Die Selbstständigkeit erfordert einen Steuerberater.
Das Steuerrecht entwickelt sich immer mehr zu einem wahren Dschungel an Regelungen, weshalb auch Steuerberater eine stetige Fortbildung benötigen.
Künftig werden sich Steuerberater vermutlich nicht mehr um banale Dinge wie beispielsweise eine unkomplizierte Buchführung kümmern, da hierfür Computerprogramme entwickelt wurden.
Der Aufgabenbereich wird sich wahrscheinlich in Richtung Vermögensplanung und Betriebswirtschaftsberatung verschieben; zudem stehen verstärkt Fälle zu Generationennachfolge und Erbschaft an.



