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Photovoltaik als Renner
Solarenergie bringt hohe Gewinne
Aktien und Gesellschaften der erneuerbaren Energien
Solarenergie scheint sich zum großen Geschäft des 21. Jahrhunderts zu mausern. Die Preise der Aktien kletterten astronomisch in die Höhe, teilweise sogar um zehntausend Prozent.
Die Zukunftsprognosen fallen positiv aus; jedoch raten Experten zu einer höheren Unterscheidung, denn nicht jede Aktie wird sich auch künftig so gut entwickeln.
Hier ein kleiner Überblick.
Die Freiburger Firma Solarstrom AG war eine der ersten Entwickler in der Solarbranche. Leider kann das Unternehmen keine allzu großen geschäftlichen Erfolge vorweisen, da die Leitung nicht immer optimal war.
Die Firma nennt fünfzig Solaranlagen innerhalb Europas sein eigen.
Arbeitsschwerpunkte sind Projektierung und Bau von Großsolaranlagen für Investoren sowie Fondsbeteiligungen; jedoch wies das Unternehmen bisher noch keine Dividende vor, da es noch immer in den roten Zahlen steckt.
Im vergangenen Jahr nahm es fast neunzig Millionen Euro ein, bei einem Verlust von etwa 770 000 Euro.
Experten halten sich bei einem Urteil zurück.
Letztes Jahr fiel der Kurs um sechzig Prozent, berappelte sich inzwischen allerdings wieder.
Die Solar-Fabrik AG aus Freiburg begann ihre Karriere als Produzent von Solarmodulen und entwickelte sich zu einem internationalen Unternehmen mit Arbeitsbereichen im Handel und der Aufbereitung von Wafern, in der Solarzellenproduktion und Solarmodulproduktion sowie bei ganzen Systemlösungen.
Seit fünf Jahren findet man die Solar-Fabrik auch an der Börse.
Die Einnahmen betrugen letztes Jahr etwas mehr als siebzig Millionen Euro, das Ergebnis abzüglich Steuern und Zinsen lag bei knapp über drei Millionen Euro.
Experten erwarten von diesem Unternehmen das höchste Wachstum, besonders da es sich Silizium auch für die Zukunft sicherte.
Die Citigroup nimmt bis zum nächsten Jahr ein Einkommen von über 150 Millionen Euro an, was einen Nettogewinn von elf Millionen Euro ausmacht.
Momentan ist die Aktie mit fünfzehn Euro notiert, die Citigroup zielt auf neunzehn Euro ab.
Sunways AG aus Konstanz stellt Solarzellen, Solarmodule sowie Wechseltrichter her und kümmert sich um deren Verkauf, ferner unterstützen sie Solaranlagenbauer durch Beratungen bei Planung und Bau.
Das Unternehmen plant bei den Rohstoffen nicht für die Zukunft, sondern besorgt sie meist kurzfristig, was Experten nachteilig bewerten.
Es ist seit sechs Jahren an der Börse aktiv.
Im Vorjahr lag das Einkommen bei ungefähr 160 Millionen Euro, was eine Steigerung um achtzig Prozent bedeutet; der Nettogewinn betrug ungefähr 2,5 Millionen Euro.
Die seit zehn Jahren bestehende ErSol Solar Energy AG aus Erfurt stellt sowohl Wafer als auch Siliziumzellen her, was die vollständige Herstellungskette abdeckt.
Durch ein Joint-Venture ist das Unternehmen auch in China aktiv.
Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um fast das Doppelte auf nicht ganz 130 Millionen Euro.
Die Firma findet sich seit zwei Jahren an der Börse. Anfangs kostete die Aktie zweiundvierzig Euro; inzwischen liegt der Preis bei etwas mehr als fünfzig Euro.
Bei der Frage zu Kauf oder Verkauf scheiden sich die Geister.
Die Berliner Solon AG stellt Solarmodule her und verkauft Solarsysteme für Solargroßkraftwerke.
Der Börseneinstieg vor neun Jahren machte das Unternehmen zur ersten gelisteten Aktiengesellschaft der Solarbranche.
Der Erstpreis betrug fünfzehn Mark, die sich auf momentan einundvierzig Euro steigerten.
Aufgrund ihrer positiven Marktposition wird die Firma von vielen Experten geschätzt.
Im letzten Jahr stieg das Einkommen um knapp über siebzig Prozent auf über dreihundert Millionen Euro; das Ergebnis von vierzehn Millionen Euro lag beinahe hundert Prozent über dem des Vorjahres.
Für dieses Jahr wird eine Steigerung von einem Drittel erwartet, für nächstes Jahr sogar von fünfzig Prozent.
Der Betrieb Q-Cells AG aus Thalheim entwickelte sich in den acht Jahren seit seiner Gründung zum größten unabhängigen Produzenten von Solarzellen.
Die Einnahmen stiegen um achtzig Prozent auf über fünfhundert Millionen Euro, der Vorsteuergewinn kletterte um über hundert Prozent auf fast 130 Millionen Euro.
Augenblicklich ist die Aktie mit 45 Euro notiert, wobei das Kursziel etwas mehr als fünfzig Euro beträgt.
Die Solarworld AG aus Bonn ist seit der Gründung vor acht Jahren der Überflieger der deutschen Solarproduzenten. Die anfängliche Handelsfirma entwickelte sich zu einem Ansprechpartner für alle Bereiche - von Rohstoffen über Wafer, Zellen, Module, Solarstromanlagen …
Der Betrieb mit mehr als tausend Arbeitnehmern erwirtschaftet vierzig Prozent der Einkünfte im Ausland.
Die Einnahmen wuchsen um etwas über vierzig Prozent auf über fünfhundert Millionen Euro; der Profit schnellte um hundert Prozent auf 130 Millionen Euro hoch.
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