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Eigenheim: Sparen durch Eigenleistungen
Muskelkraft als Baufinanzierung
Arbeitsbeteiligung am Traumhaus
Das eigene Haus ist mit hohen Kosten verbunden, die viele bereits im Vorfeld abschrecken.
Handwerklich Begabte sparen beim Bau an Handwerkern und legen selbst Hand an. Diese Muskelkraft wird teilweise als Ersatz von Eigenkapital betrachtet, denn Eigenleistungen sparen manchmal um die zehn Prozent des Baupreises.
Gegebenenfalls beschert Eigenbeteiligung günstigere Darlehensbedingungen.
Bei der Planung ist in jedem Fall Vorsicht geboten, denn im Eifer des Gefechts überschätzt man sich schnell!
Bauwillige sollten auf jeden Fall bezüglich Fähigkeiten und Zeitaufwand ungeschönte, realistische Angaben machen. Der Architekt oder ein Berater informiert, bei welchen Aufgaben eine Eigenbeteiligung in Frage kommt.
Zwar entfallen die Kosten für die Handwerker, aber meist benötigt ein ungelernter Bürger sehr viel mehr Zeit als ein Fachmann.
Angestellte, womöglich noch in Vollzeit, haben nach der Arbeit auch noch die Eigenleistung zu erbringen, wobei über tausend Stunden auf der Baustelle gang und gäbe sind.
Dies zehrt an Kraft und Nerven, denn wer kann schon über Wochen hinweg dieser Doppelbelastung standhalten?
Hilfreich sind Freunde, die sich ebenfalls am Bau beteiligen. Hierbei nicht vergessen: Wer haftet im Schadensfall? Diese helfenden Hände hat der Bauherr der Berufsgenossenschaft anzugeben.
Angebracht sind oft sowohl die Unfallsversicherung als auch die Lebensversicherung für die eigene Person.
Die Eigenbeteiligung sollte den Zeitrahmen nicht durcheinander bringen, was eindeutige Absprachen mit den anderen Beteiligten erfordert.



