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Was bekommt der Aktionär?

Unternehmenspleiten

Eigentümer schauen in die Röhre

Aktionäre sind Miteigentümer des Unternehmens. Geht dieses bankrott, so steht es in den meisten Fällen schlecht um das investierte Geld, denn zunächst werden Gläubiger mit Vorzugsrechten bedient, gefolgt von den normalen Gläubigern und erst dann den Eigentümern. Doch meist bleibt für Letztere nicht mehr viel übrig.

Wird das Unternehmen überhaupt nicht weitergeführt sondern das Vermögen liquidiert, so ist das Geld ohnehin weg.
Werden die Vermögenswerte wie Produktionsanlagen etc. an neue Eigentümer verkauft, so wird der Verkaufserlös in oben genannter Reihenfolge verteilt. Der Eigentümer wird in der Regel also leer ausgehen.
Die meisten Chancen noch etwas herauszubekommen hat der Aktionär bei einer Sanierung im Insolvenzplanverfahren. Das Unternehmen besteht weiter und schreibt bei guter Geschäftsführung auch irgendwann wieder schwarze Zahlen, so daß die Aktien dann auch wieder etwas wert sind.

SF

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